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Kalifornische Entscheidung wird Gesellschaft radikal verändern

May 21st, 2008 by Füchsin · 9 Comments

Vor wenigen Tagen hat der Oberste Gerichtshof in Kalifornien mit vier zu drei Stimmen das Verbot der Homo-Ehe für verfassungswidrig erklärt. “Eine liebende Beziehung zur Sorge für und Erziehung von Kindern hängt nicht von sexuellen Prioritäten ab, so wenig wie vom Geschlecht oder von der Hautfarbe”, konstatierte die Mehrheit der Richter. Sie stellten die Homo-Ehe unter den Schutz der Landesverfassung.
Nähere Infos dazu hier, hier und hier.


© Charles Mims - Fotolia.com

Kalifornische Entscheidung wird Gesellschaft radikal verändern

Von Dennis Prager.

Dennis Prager is a nationally syndicated radio talk show host and columnist in the United States. Please find more informations about Dennis Prager and his books, lectures and radio shows on www.PragerRadio.com
Kolumne vom 20. Mai 2008
Link zum englischen Originaltext auf townhall.com: hier.

Amerikaner scheinen vom Wort „change“ (Umbruch, Wechsel, Veränderung) fasziniert zu sein. Und wirklich, einen Umbruch haben sie letzte Woche mit der Entscheidung des Kalifornischen Obersten Gerichts erlebt. Es ist schwer, sich einen einzigen sozialen Umbruch vorzustellen, der größer wäre als die Neudefinition der Ehe, die vormals eine Institution für Menschen unterschiedlichen Geschlechts war und nun zu einer Institution definiert wird, die auch Menschen des gleichen Geschlechts einschließt.

Man kann sich im rechten wie im linken politischen Spektrum nichts vorstellen, was einen so radikalen Umbruch der Gesellschaftsstruktur darstellt wie diese – in der Geschichte bisher nicht vorgekommene - Neudefinition der Ehe: kein neues Verbot, nicht dass die Regierung die Regierung alle Krankenkassen verstaatlicht, nicht dass alle öffentlichen Schulen in private umgewandelt werden, nicht dass Amerika die Vereinten Nationen verlässt, nicht dass die Einkommenssteuer aufgehoben wird und mit einer Mehrwertsteuer ersetzt wird. Nichts.

Sollten die kalifornischen Wähler nicht die kalifornische Verfassung modifizieren, oder der Kongress die Verfassung der Vereinigten Staaten, werden vier Richter des Obersten Kalifornischen Gerichts die amerikanische Gesellschaft mehr verändert haben, als irgendein Individuum seit Washington, Jefferson, Adams und Madison.

Und was ganz besonders erstaunlich ist: dass dies so gut wie keiner derjenigen, die diese Entscheidung unterstützen, zugibt – schon gar nicht die vier einfühlsamen Richter. Das Mantra der Unterstützer dieses grundlegenden gesellschaftlichen Umbruchs ist, dass es ja keine große Sache ist. Hey, das betrifft doch keine Ehen von Heterosexuellen, wo ist also das Problem?

Diese fehlende Zurkenntnisnahme (oder gar Bewusstsein) davon, wie sehr diese Neudefinition der Ehe die Gesellschaft verändern wird, ist ein Grund dafür, warum diese Entscheidung getroffen wurde. Für die vier einfühlsamen Richter und deren Millionen von einfühlsamen Unterstützern bedeutet die Zulassung der homosexuellen-Ehe nichts anderes als das, was die Gerichte taten um das gesetzliche Verbot der Ehe zwischen verschiedenen Rassen aufzuheben. Sie denken, dass alles, was sie taten, die Erweiterung eines „Rechts“ war, das unfairer Weise bislang den Schwulen vorbehalten wurde.

Ein weiterer Grund für diese Entscheidung ist Arroganz. Erstens: Die Arroganz von vier Individuen, ihr Verständnis von Recht und Unrecht dem Rest der Gesellschaft aufzuzwingen. Und zweitens: Die Arroganz der vier einfühlsamen Richter, davon auszugehen, dass alle Denker, Theologen, Philosophen, alle Religionen und Moralsysteme in der Geschichte falsch waren, während sie selbst und ihre Unterstützer eine moralische Erleuchtung hatten, die es zuvor nie gegeben hat. Seit der Antike hat keine einzige Religion oder moralisch-philosophisches System im Westen wie im Osten die Ehe definiert als Ehe zwischen Menschen desselben Geschlechts.

Das ist ein Grund, warum das Argument, dass diese Entscheidung dasselbe sei, wie die Aufhebung des Verbots der Ehe zwischen verschiedenen Rassen, falsch ist. Keine der Weltreligionen – weder das Judentum, noch das Christentum, noch der Islam, noch der Buddhismus – haben jemals die Ehe von Menschen verschiedener Rassen verboten. Manche Religionen haben die Ehe verboten, wenn einer der Eheleute einer anderen Religion angehörte. Aber da diese Religionen unbeachtet der Rasse jedermann erlaubten, zu konvertieren, d.h. ein Angehöriger dieser Religion zu werden, bedeuteten die Rasse oder ethnische Herkunft nie etwas im Hinblick auf die Ehe. Amerikas Verbot einer Heirat zwischen Menschen unterschiedlicher Rassen fußte nicht auf irgendeinem bedeutenden religiösen oder moralischen System; dieses Verbot war ein unmoralischer, geistiger Irrweg, ganz egal wie viele religiöse Menschen es auch unterstützt haben. Daher hatten Gerichte, die das Heiratsverbot für Menschen unterschiedlicher Rassen aufhoben, nahezu jedes moralische und religiöse Wertesystem auf ihrer Seite. Gerichte jedoch, die das Heiratsverbot für Menschen gleichen Geschlechts aufhoben, haben nichts außer ihrer Selbstüberschätzung und ihren Vorstellungen von Barmherzigkit auf ihrer Seite.

Da wir uns am Anfang eines säkularen Zeitalters befinden, wurde die Idee begraben, dass man seine Wertvorstellungen an der Religion orientiert (oder an irgendeinem Weisheitssystem aus der Geschichte). Daher rühren auch die heutigen Bestrebungen, das jüdisch-christliche Wertesystem nicht mehr als Grundlage der amerikanischen Werte zu betrachten und die Gründerväter der USA als im Grunde genommen moralisch fehlerhaft zu verunglimpfen. (Schließlich haben sie die Sklaverei erlaubt, oder etwa nicht?) Der moderne, säkulare Liberal* [im amerikanischen Sinn] weiß, dass er nicht nur den Konservativen moralisch überlegen ist – er ist quasi allen, die jemals vor ihm gelebt haben, moralisch überlegen.

Das führt uns zu einem dritten Grund, warum uns solch ein grundlegender Umbruch so ungeniert durch vier einzelne Menschen aufgezwungen werden konnte: Das neumodische Ersetzen von Weisheit durch barmherziges Mitgefühl als oberste Richtschnur für die Ausgestaltung der gesellschaftlichen Werte und Gesetze. Genau so wie der Satz „Das sagt die Bibel“ für religiöse Fundamentalisten jede Diskussion beendet, beendet für liberale* [im amerik. Sinn] Fundamentalisten der Satz „Das sagt mein Mitgefühl“ jede Diskussion.

Sollte dieser Urteilsspruch weiterbestehen, wird sich die Gesellschaft, wie wir sie kennen, verändern. Das Kalifornische Oberste Gericht und seine Millionen von Unterstützer spielen mit dem Feuer. Und daran werden sich schließlich kommende Generationen die Finger verbrennen – auf eine Art und Weise, wie wir uns das erst ansatzweise vorstellen können.

Außerhalb der Privatsphäre zu Hause werden junge Frauen davon abgehalten werden, davon zu träumen, eines Tages ihren Traumprinzen zu heiraten – so etwas würde als „heterosexistisch“ erklärt werden, moralisch gleichwertig mit rassistisch. Statt dessen wird man ihnen sagen, doch von einem Traumprinzen oder eine Traumprinzessin zu träumen. In Schulbüchern wird man die Ehe nicht nur als Angelegenheit zwischen Mann und Frau beschreiben dürfen. Kleine Mädchen werden von anderen kleinen Mädchen und von Lehrern gefragt werden, ob sie später mal einen Mann oder eine Frau heiraten wollen.

Die Tragweite der sexuelle Verwirrung für junge Leute, welche die gleichgeschlechtliche Ehe stiften wird, kann man nicht völlig ermessen. Es sollte in diesem Rahmen ausreichen zu sagen, dass (anders als diejenigen, die von Sexualität keinen blassen Schimmer haben und die glauben, dass die sexuelle Orientierung von Geburt an unveränderlich vorgegeben ist,) dass die sexuelle Orientierung im Gegenteil mehr eine Art Kontinuum ist, das sich von ‚ausschließlich heterosexuell’ am einen Ende bis zu ‚ausschließlich homosexuell’ am anderen Ende erstreckt. Ein großer Teil der Menschheit – insbesondere Frauen – können homosexuellen Sex genießen. Es liegt an der Gesellschaft, die breit gefächerten menschlichen Facetten der Sexualität in eine ausschließlich heterosexuelle Richtung zu lenken – bisher wurde dies durch die Ehe erreicht. Aber das ist natürlich „Heterosexismus“, eine bigotte Vorliebe für die erotische Liebe zwischen Mann und Frau, der daher aus der Gesellschaft ausgerottet werden muss.

Jedwedes Eintreten für die Ehe zwischen Mann und Frau wird als moralische Hetze betrachtet werden und kurz darauf wird das so auch gesetzlich gelten.

Firmen, die Eheringe verkaufen, werden sich gezwungen sehen, in ihrer Werbung einen Mann zu zeigen, der einem Mann den Ring an den Finger steckt – würde die Firma ausschließlich Mann-Frau Ehering-Werbungen zeigen, würde sie boykottiert werden, genau wie heute Firmen mit rassistischen Werbemotiven boykottiert würden.

Filme, die nur Ehen zwischen Mann und Frau zeigen, werden als gesellschaftsfeindlich und moralisch so unverantwortlich betrachtet werden, wie das mit Filmen geschehen ist, die rauchende Menschen zeigen.

Traditionelle Juden und Christen – das heißt solche, die an eine heilige Schrift glauben – werden an den Rand gedrängt werden. Schon heute haben katholische Verbände in Massachusetts die Adoptionsvermittlung eingestellt, weil sie nur dann die Adoption eines Kindes erlauben, wenn das adoptierende Paar so ist, wie es in der Bibel steht – bestehend aus Mann und Frau.

Jeder, der für die Ehe als Ehe zwischen Mann und Frau eintritt, wird moralisch wie ein Rassist betrachtet werden. Und bald darauf wird das als Volksverhetzung gelten.

Gewiss ist – und das ist das ultimative Ziel vieler Aktivisten, die für die gleichgeschlechtliche Ehe eintreten – dass die Begriffe „männlich“ und „weiblich“, „Mann“ und „Frau“ schrittweise ihre Bedeutung verlieren werden. Das tun sie schon heute. Die intellektuelle und kulturelle Linke hält „männlich“ und „weiblich“ für soziale Konstrukte, die wenig Bedeutung haben. Das ist der Grund, warum Verfechter der gleichgeschlechtlichen Ehe damit argumentieren, dass Kinder nicht sowohl eine Mutter als auch einen Vater brauchen – die Geschlechter sind austauschbar. Was immer ein Vater tun kann, kann auch eine zweite Mutter tun. Was immer eine Mutter tun kann, kann auch ein zweiter Vater tun. Der einzige wirkliche Unterschied zwischen den Geschlechtern sind die Genitalien – und selbst die kann man umändern, wenn man will.


© John Keith - Fotolia.com

Und was wird nach einer Scheidung sein, deren Häufigkeit wahrscheinlich genauso groß sein wird wie bei heterosexuelle Scheidungen? Ein Junge, der von zwei lesbischen Müttern erzogen wird, die sich scheiden lassen und wieder heiraten, wird dann vier Mütter und keinen Vater haben.

Wir sind in etwas eingetreten, was jenseits Huxleys „Schöne neue Welt“ liegt. All das haben wir der Selbstüberschätzung von vier Individuen zu verdanken. Aber solch eine Selbstüberschätzung wird ihren Preis fordern. Unsere Kinder und Kindeskinder werden dafür bezahlen.

Um ein paar Reaktionen zu dieser Kolumne – sowie zu jeder Verteidigung der Ehe zwischen Mann und Frau - vorwegzunehmen, wie z.B. dass diese Kolumne oder ihr Autor „homophob“, d.h. bigott und einer respektvollen Erwiderung nicht wert sei, ist es mir wichtig zu betonen, dass sich nichts von dem, was hier geschrieben steht implizit, und schon gar nicht explizit gegen Schwule richtet. Dass ein homosexueller Mann oder eine homosexuelle Frau als Gottes Abbild geschaffen wurde und genauso wertvoll wie jeder andere Mensch ist, setze ich als unumstößliche Wahrheit voraus. Ich gebe bereitwillig zu, dass es ungerecht ist, wenn ein Erwachsener nicht den Menschen seiner Wahl heiraten darf. Aber Sozialpolitik kann nicht nur darauf basieren, alle Ungerechtigkeiten des Lebens zu beseitigen. Daraus folgt, dass wir homosexuellen Personen in Liebe begegnen müssen – und seinem oder ihrem Partner ebenso. Aber die Definition der Ehe dürfen wir niemals ändern. Der Preis dafür ist für die Gesellschaft und für kommende Generationen zu hoch.

Deshalb müssen die Kalifornier ihre Staatsverfassung ändern.

Von Dennis Prager. Auf Townhall.com in Englisch veröffentlicht am 20. Mai 2008. Mit freundlicher Genehmigung übersetzt von Füchsin.
© Dennis Prager

*Anmerkung von Füchsin, der Übersetzerin: Die heutigen amerikanischen „Liberals“ (Democratic Party) in den USA haben wirtschaftspolitisch eher Schnittmengen mit der deutschen CDU, SPD bis hin zur Linken, sowie mit den sozialpolitisch liberalen Positionen der FDP, während die amerikanischen „Conservatives“ (Republican Party) eher Schnittmengen mit den sozialpolitisch konservativen Positionen der CDU/CSU und der Wirtschaftsliberalität der FDP haben.
Die amerikanischen Demokraten (’Liberals’), die sich als liberal bezeichnen, dürfen also inhaltlich keinesfalls mit den deutschen Liberalen gleichgesetzt werden. Gleiches gilt natürlich für die amerikanischen Republikaner (’Conservatives’). Für beide Parteien gibt es in Deutschland keine entsprechende Partei.

Tags: Family · Kolumnen von DP · Politics · Recent Show · Religion · conservative

9 responses so far ↓

  • 1 Füchsin // May 21, 2008 at 3:29 pm

    P.S. ich wusste nicht, wie ich in diesem Text das Wort “compassion” und “compassionate” übersetzen sollte, dass es nicht komisch klingt. Ich hatte erst “barmherzig”, aber das passte dann an anderer Stelle nicht - wer eine bessere Idee hat als “einfühlsam” “mitfühlend”, bitte hier posten, ich modifiziere das dann event. noch!

  • 2 Füchsin // May 22, 2008 at 9:10 pm

    Nachtrag:
    auch Michael Medved schrieb in dieser Woche über das Thema eine (größtenteils sehr gut argumentierende) Kolumne: hier zu lesen.

  • 3 Füchsin // May 23, 2008 at 9:42 pm

    … schon wieder ich ;-)

    Auf dem Blog “Gay West” hat sich eine interessante Diskussion um DPs Artikel entwickelt, hier zu lesen!

  • 4 cris // May 24, 2008 at 1:05 am

    In his discussion with Huffington, Dennis makes an important distinction. Homosexual marriage doesn’t affect heterosexual marriage, but it redefines it.
    So it’s worse than that.

  • 5 Füchsin // May 25, 2008 at 7:23 pm

    Tja, hier bin ich nochmal ;-)

    Auf Gay West habe ich ein sehr interessantes Statement entdeckt, welches gewissermaßen den dritten Aspekt, den wir (auch DP und MM) noch gar nicht bedacht haben, beleuchtet:

    Nämlich die Frage, ob sich der Staat überhaupt einzumischen hat in private Angelegenheiten des Zusammenlebens und ob das nicht ausschließlich Sache der Kirche sei.
    Ich persönlich bin da weniger libertär und meine, dass die Gemeinschaft der Menschen eines Landes durchaus ein Interesse haben darf, die Form des Zusammenlebens, die ein Weiterbestehen der Gesellschaft sichert (nämlich durch Fortpflanzung) zu fördern (z.B. durch steuerliche Begünstigungen).

    Der Kommentator auf Gay West drückt aber seine Position auch überzeugend aus:

    “(…) Daß es Unterschiede gibt, bezeugen Sie selbst, indem Sie selbst unterschiedliche Wortausdrücke [”Heterosexualität”, “Homosexualität”, Anm. v. Füchsin] gebrauchen, was nur Sinn macht, wenn dahinter auch unterschiedliche Begriffe stehen. Sie erkennen also Unterschiede an. Es gibt aber auch Gemeinsames. Darauf zielt ja auch - so denke ich - die Gleichstellung staatlicher Anerkennung ab. Da gibt es bei den etatistischen Demokraten meines Erachtens zwei unterschiedliche Auffassungen: die, die mehr auf die Unterschiede rekurrieren und daher eine gleichgestellte “Homo-Ehe” ablehnen und die, die das Gemeinsame hervorheben und deshalb für eine Gleichstellung plädieren. Beides ist begründbar und verstehbar und beides gibt es auch in westlichen Demokratien. Meine Position ist aber nun, daß “der Staat” (wer immer das auch sein mag) kein Recht hat, Ehen zu stiften und auch keine Regelungshoheit über derartig Privates hat (- er tut halt nur so). Die Politik und die staatlichen Bürokraten sollten sich da heraushalten. Es ist aber nun das Wesen moderner Demokratien und Demokraten, daß sie sich eben nicht heraushalten können, sie mischen sich laufend und sogar gesetzmäßig in Dinge ein, die sie gar nichts angehen. Dies dient keineswegs der Freiheit, der sich Gay West ja nun auch verschrieben hat. Aus liberaler Sicht habe ich also eher die Kritik an staatlicher Anmaßung und Einmischung erwartet und die Jubelei über eine Ausweitung derselben irritiert da eben dann auch ein wenig. Ich verstehe zwar, daß die darin enthaltene Anerkennung zurecht gut tut, gebe aber zu bedenken: Wer ein Recht verlangt, ist schon ein Sklave. Wer beim Staat um Anerkennung sucht, wird Bevormundung ernten.”

    Interessanter Standpunkt.

  • 6 Es gibt genug Heiratsurkunden für alle! « The Gay Dissenter // May 28, 2008 at 5:01 pm

    […] weiter zu schüren. Beim Stöbern durch die Kommentare bei GayWest fand ich einen Hinweis auf eine deutsche Übersetzung (von ‘Füchsin’; die Richtigkeit und Vollständigkeit der Übersetzung habe ich nicht […]

  • 7 Füchsin // May 28, 2008 at 8:28 pm

    Gay West zerpflückt Dennis Pragers Artikel: hier.

  • 8 Füchsin // Jul 20, 2008 at 11:21 am

    In Kürze wird bei uns und Deutschland die standesamtliche Ehe nicht mehr Voraussetzung für die kirchliche Trauung sein: http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E61A652B271D1462AA21958B40E3CAC4E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Ein weiterer Schritt zur Entkoppelung von Ehe und ihrer ursprünglichen gesellschaftlichen Bedeutung zu einem absichernden Rechtsinstitut mit der nur-noch-Bedeutung “Liebesbeweis”.

    “In dieser Perspektive droht allerdings übersehen zu werden, dass die Merkmale der deutschen Zivilehe aus dem Kirchenrecht stammen” (Zitat aus oben genanntem FAZ Artikel).

    Sehr interessant auch dazu die Diskussion im Tagesgesgespräch auf Radio Bayern 2 am 8.7.2008, hier herunterladbar: http://www.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2008_07/2008_07_08_14_03_11_podcasttagesgespraech080708_a.mp3

  • 9 deine-Gesellschaft » Ganz einfach - Die Inzest-Gesellschaft // Jul 21, 2008 at 4:03 am

    […] anders verstehe ich dieses nachgeplappere neoliberale Nichtigkeiten nicht, meinte ich, “er spielt die beleidigte Leberwurst”. > Warum muß bei jedem Sch…dreck immer das dritte Reich […]

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